GEFAHREN & GETESTET
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GEFAHREN & GETESTET

SsangYong visiert mit dem Korando eine neue Zielgruppe an.

UNTER AUTOMOBILISTEN GIBT ES GRUNDSÄTZLICH ZWEI TYPEN. Den einen, der sein(e) Fahrzeug(e) über alles liebt und die Felgen sonntags mit einer feinen Zahnbürste bis in den letzten Winkel vom Bremsstaub befreit, und den anderen, der sein Auto lediglich als Mittel zum Zweck betrachtet. Farbe? Ausstattungs- variante? Motor? Getriebe? Alles egal, solange das Automobil solide läuft, günstig in der Anschaffung ist und keine allzu hohen Unterhalts- kosten produziert. Bis vor wenigen Jahren wollte der koreanische Hersteller SsangYong mit einem beeindruckenden Preis-Leistungs- Verhältnis gerade die Mitglieder letztgenannter Käufergruppe erreichen. Robuste Technik, ein hervorra- gender Preis und obendrauf ein paar Luxus-Features, die den Kauf versüßen – fertig war das vierrädrige Schnäppchen. So ganz wollte der Funke beim rational (fast schon emo- tionslos) agierenden Kunden aller- dings nie überspringen. Deshalb hat sich SsangYong spätestens mit der aktuellen Rexton-Generation vom „Günstig um jeden Preis“-Motto gelöst und strebt jetzt die deutlich emotionalere Schicht der Mittelklasse an. „Wer sich morgens in seinen neuen SsangYong setzt, soll sich auf die Fahrt freuen dürfen“, könnte die neue Direktive heißen.

EINMALIG INDIVIDUELL

Variabilität wird bei SsangYong großgeschrieben. Beide verfügbaren Motoren lassen sich entweder als reine Fronttriebler oder mit dem automatisch zuschaltenden Allradsystem ordern. Doch damit noch nicht genug der Wahlfreiheit. Unabhängig vom Motor und von der Anzahl der angetriebenen Achsen ist auch das Getriebe frei wählbar. Neben dem serienmäßigen Sechsgang-Handschalter steht zudem ein 2200 Euro teures Sechsstufen-Auto- matikgetriebe zur Verfügung.

GELÄNDETAUGLICHKEIT

Neben einem automatischen Notbrems- system gibt es unter anderem einen Toter-Winkel-Assistenten, einen Quer- verkehrswarner und einen Spurhalte- assistenten. Natürlich ist das für jemanden, der sein Fahrzeug nur ab und zu für die Fahrt ins nächste Dorf nutzt, nicht ganz so interessant. Doch die Gruppe, die SsangYong mit dem neuen Korando ins Visier nimmt, verbringt viel Zeit auf der Straße und sieht ihr Fahrzeug eher als bewusst ausgesuchten Teil der Familie denn als funktionalen Gegenstand samt Lenkrad. Dank Eingriffsmöglichkeit in den Allrad ist der Korando auch auf Dreck in seinem Element.

Klavierlack, Leder und Applikationen in Metalloptik verleihen dem Innenraum des neuen SsangYong Korando einen edlen Touch

Natürlich verzichtet auch die vierte Korando- Generation nicht auf die für die Koreaner typischen Ausstattungsmerkmale wie Sitzheizung und ein beheizbares Lederlenkrad, ab der höchsten Ausstattung lassen sich die Stühle vorn sogar belüften. Und die Liste ließe sich noch um einige Details verlängern: Zwei-Zonen-Klimaautomatik, Navigationssystem mit hochauflösendem 9,2-Zoll-Touchscreen- Display, Rückfahrkamera, Einparkhilfe vorn wie hinten und vieles, vieles mehr. Alles Dinge, über die sich ein Autoliebhaber bei der Bestellung durchaus Gedanken macht.

Quelle: SUV MAGAZIN Ausgabe 6/19

Preis auf Anfrage

Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem"Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH (DAT) erhältlich ist.

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